Der Frühling ist da! Literarischer Spaziergang rund um den Rettershof in Fischbach im Taunus

Fischbach, 29.03.14
Es war ein herrlicher Frühlingsnachmittag, als sich die literarischen Spaziergänger auf den Weg machten, um Natur und Literatur zu genießen.

Der Spaziergang begann an einem ungewöhnlichen Ort – unter einer Brücke. Dort hatten Schüler der nahe gelegenen Eichendorff-Schule ein Graffiti gemalt.

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Foto: Gerd Taron
Mit einem Gedicht von Monika Heckh begann Gerd Taron:

Freude sucht ihr Lachen,
fern von allem Lärm.

Freude findet Spass
an allem was gefällt.

Freude teilt das Glück
gern mit Geselligkeit.

Freude fühlt das Leben
auch mit der Herzlichkeit.

Freude versteht es zu geniessen,
in der Unendlichkeit des Seins.
Freude lächelt gern zurück
was der Tag ihr entgegenbringt.

Freude lebt in allem,
was das Herz begehrt.

Freude wächst in dem Gefühl,
was die Augen in ihr sehen.

Freude kommt zu dem,
deren Liebe nie vergeht.
Über die Streuobstwiesen ging es weiter zum literarischen Verweilen in der aufblühenden Natur.

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Foto: Gudrun Bommert
Dazu durften passende Gedichte, wie das von Anne M. Pützer nicht fehlen

Die ersten Frühlingstage.

Die ersten Frühlingstage locken
Mensch und Tier in die Natur.
In den Bäumen ein Frohlocken.
Vögel singen. Freude pur.

Die Sonne scheint und streichelt Seelen,
schenkt Balsam nach der dunklen Zeit.
Dank Licht und Wärme wird nichts fehlen.
Der Frühling ist zum Start bereit.
Es mehret sich nun alles Leben.
Natur hüllt sich ins Blütenkleid.
Liebe wird die Welt beleben.
Genießet voller Dankbarkeit.

©Anne M. Pützer

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Foto: Gudrun Bommert
Ein kurzweiliger Spaziergang mit vielen schönen Gedichten ging schnell zu Ende.

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Foto: Gudrun Bommert

 

Zum Abschluss zitierte Gerd Taron ein Gedicht von Karin Schneider-Jundt:

Lebe!

Lach mit der Sonne und träum’ mit dem Mond.
Glaube ganz fest, dass das Leben sich lohnt.
Öffne dein Herz für die Schönheit der Welt.
Zeige dem andern, dass er dir gefällt.

Sing’ mit den Vögeln und pfeif’ mit dem Wind.
Bleibe im Herzen für immer ein Kind.
Wunder gescheh’n auch in unserer Zeit.
Halte dich offen und für sie bereit.

Wein’ mit dem Regen und schrei’ mit dem Wolf
Kummer und Sorgen, die geben dann auf.
Schenke dem andern dein wahres Gesicht,
wage zu trotzen und schäme dich nicht.

Tanz’ mit den Wolken und spring mit dem Reh,
dann wirst du sehen, verfliegt jedes Weh.
Lerne zu fallen und steh’ wieder auf.
Spuck’ auf die Schrammen und nimm sie in Kauf.

Liebe dein Leben und lebe es heut!
Dann kannst du sagen: „Ich hab’ nichts bereut!“
Liebe den anden und liebe auch dich.
Denke daran: Lass dich niemals im Stich!

Karin Schneider-Jundt

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Foto: Gudrun Bommert

Mein besonderer Dank gilt Gudrun Bommert, die die schönen Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Gerd Taron

Der nächste literarische Spaziergang findet am Samstag, 26.04.14 um 15:00 Uhr in Fischbach statt. Weitere Informationen unter:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/

 

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