Lebens-See – Anne M. Pützer

Freund, reich´mir deine Hand.

Dann musst du nicht wanken.

Wir geben uns einander Halt

auf dem dünnen Eis des Lebens- Sees.

Liegen auch Steine im Weg, enstehen Risse im Eis,

wir umgehen sie gemeinsam.

Und wenn nach einem langen Weg das Ufer in Sicht,

sage ich DANKE für deine Begleitung.

 

(C) Anne M. Pützer

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Ein einziger Moment – Literarischer Wochenendgruß vom 07.02.14

Liebe Literaturfreunde,

 

das haben Sie sicherlich auch schon erlebt – besondere Momente, eine Begegnung, eine Situation, auf jeden Fall etwas Besonderes, das in Erinnerung bleibt.

 

Wie oft würden wir gerne diese besonderen Momente festhalten und sie nicht mehr loslassen!

 

Hans Jörg Kampfenkel hat als Fotograf besondere Momente immer wieder festgehalten:

 

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Karin Schmitt schreibt in ihrem Buch „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“  in sehr schöner Weise über Momente. Im Kapitel „Ein einziger Moment“ heißt es:

 

„Jeder Moment ist ein entscheidender Teil des Lebens. Er entscheidet die Gegenwart und legt die Weichen für den weiteren Weg.“

 

und weiter:

 

„Man könnte das Leben als die Summe von vielen einzelnen Momenten bezeichnen. Die meisten Momente vergehen, ohne dass man ihnen besondere Aufmerksamkeit schenkt oder ihnen einen bedeutenden Wert beimisst. So unbemerkt diese Momente vorüberziehen, so schnell geraten sie in Vergessenheit. 

In einer immerhin noch nennenswerten Zahl von Momenten ist man aus irgendeinem persönlichen Grund wacher als gewöhnlich und verwahrt diese Momente sogar in einer der zahlreichen Schubladen der eigenen bewussten Erinnerung.

  

Und dann gibt es noch diese winzig kleine Anzahl der außergewöhnlich bewegenden Momente, die von solcher Intensität sind, dass sie von jetzt auf gleich ein ganzes Leben nachhaltig auf den Kopf stellen. Diese Momente haben die Kraft, Leben zu schaffen oder zu zerstören. Sie geraten niemals in Vergessenheit, ragen heraus aus der Masse all der anderen Momente. Diese Momente kommen unerwartet. Sie sind nicht planbar. Ganz plötzlich sind sie da.“

 

Karin Schmitt

 

 

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Foto: Hans Jörg Kampfenkel

 

 

Ich suche nach Momenten,
die mich so in der Tiefe berühren,
dass ich die Zeit anhalten möchte.

Momente,
die mich befreien
aus der Gefangenschaft
in meinem Kopf.

Momente,
die mich mit sich fortreißen,
so dass ich mich vergessen kann
und durchdrungen bin
vom Puls des Lebens.

Momente,
in denen jede Zelle meines Körpers
ihr ganz eigenes Leben spürt.

 

Momente,
in denen alle Fragen aufhören
und ich nur noch bin.

Betroffen und glücklich.

Ulrich Schaffer

 

 

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Foto: Hans Jörg Kampfenkel

 

 

 

Möge es Momente
in deinem Leben geben,
in denen keine Vergangenheit
das Jetzt trübt
und keine sorgenvolle Zukunft
dir das Erleben
dieses Augenblicks verwehrt.

Auf dass du einfach
da-sein kannst,
ohne zu wollen,
ohne zu müssen,
nur dich spürend
in diesem Moment.

Altirischer Segenswunsch

 

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende viele schöne, einzigartige Momente, die ihr Leben auf das Neue bereichern.

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

 

Alle Fotos: Hans Jörg Kampfenkel – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

 

Mehr über das Buch „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“ von Karin Schmitt finden Sie hier:

 

http://www.karin-schmitt.eu/buch/

Gerd Taron 

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Schöne Momente – Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt im Yoga-Zentrum Hofheim

Schöne Momente

 

Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt im Yoga-Zentrum Hofheim

 

Hofheim am Taunus, 31.01.2014

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Es waren schöne Momente, die uns Karin Schmitt bei ihrer Erlebnis-Lesung im Yoga-Zentrum Hofheim bescherte.

So ungewöhnlich wie der Ort, so ungewöhnlich war auch die Atmosphäre. Auf Matten, mit einem Kissen und auf Wunsch mit einer Decke – das waren die Zutaten zu der Lesung über das Buch von Karin Schmitt „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“. Die „Bühnen-Dekoration“ war mit 10 Päckchen, die mit unterschiedlichen Begriffen wie Angst, Trauer, Verlust, Einsamkeit, Krankheit, Zweifel, Wut, Leere, Verlust und Verletzung versehen waren.

Es waren Momente, die den Besucherinnen (ich war der einzige männliche Teilnehmer, welche eine Ehre), sicher noch länger in Erinnerung bleiben.

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Das Publikum wurde aktiv in das Geschehen des Buches eingebunden. Passagen aus dem Buch las nicht nur Karin Schmitt selbst, sondern auch in verschiedenen Rollen zwei freiwillige Leserinnen.

Es begann mit dem Prolog von Emilys Traum, die sich auf den Weg zur Glückseligkeit begibt. Bewegend dann die Geschichte von Joshua, den ein einziger Moment im Leben alles nahm – seine Frau und sein noch nicht geborenes Kind. Berührend sowohl von Karin Schmitt und ihren beiden Mit-Leserinnen gelesen, wurden alle in die Geschichte des Buches mit hinein genommen.

Dann kam der Moment, wo die Zuhörerinnen zur Wahl gerufen wurden und sich ein Päckchen aussuchen konnten. Mit Hilfe einer Besucherin wurden die Wahlzettel ausgewertet. Die Wahl fiel zu gleichen Teilen auf Trauer und Angst. Aus diesen Kapiteln Trauer und Angst las Karin Schmitt.

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Das Lied von John Lennon „Love“ bescherte uns einen weiteren besonderen Moment. Zu zwei Rücken an Rücken durften alle das Lied mitsingen, mitsummen oder einfach mithören und genießen. Das Lied hat in diesem Buch eine besondere Bedeutung, was an dieser Stelle nicht verraten sei.

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Als „Zugabe“ konnten in entspannter Atmosphäre alle aus der neuen Entspannungs-CD von Karin Schmitt eine Meditation über Vertrauen hören

Eine Erlebnis-Lesung mit vielen besonderen Momenten ging mit berührenden und bewegenden Elementen viel zu schnell zu Ende.

Gerd Taron

Alle Fotos: Gerd Taron

Weitere Informationen über Karin Schmitt im Internet unter:

http://www.karin-schmitt.eu/

über das Yoga-Zentrum in Hofheim:

www.yogazentrum-maintaunus.de

Was ist Heimat? – Anne M. Pützer

Für die einen ist es der Ort, wo sie geboren wurden- und vielleicht sogar noch leben-,
für die anderen der Ort, wo sie der Arbeit und/ oder der Liebe wegen verzogen sind.
Für viele Menschen ist Heimat der Ort, wo sie ihrem leidenschaftlichen Hobby frönen- ich erinnere mich gerne an die Motorsportler am Nürburgring.
Heimat ist auf jeden Fall der Ort, wo wir mit unseren Liebsten- Familie und Freunde- glücklich sind.
Auch ein Rückzugsort, ein selbstgewählter Ort der Ruhe und Stille, wo man nach Unbehagen, Krankheit und Stress wieder zu sich selbst findet, kann einem Heimat bedeuten.

Habt Ihr Eure Heimat gefunden?

Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron