Wortgebilde – Anne M. Pützer

Wortgebilde.

Wortgebilde will ich bauen
aus Emotion und Träumen.
Lass ins Fantasie- Land schauen.
Traum- Blasen werden schäumen.

Werde Herzen Flügel geben,
dass sie jedermann erreichen.
Elfen werden Brücken weben.
Kalt- Herz wird vor weichen.

Entführe dich aus deinem Leben
zu einem Ort des Leicht- Seins hin.
Glück- volle Worte will ich geben.
Drin schwelgen sollst du – ist mein Sinn.

(Anne M. Pützer)

1551714_608520902573893_684659006_n

Foto: Anne M. Pützer . Wiedergabe von Text und Foto nur mit Genehmigung gestattet.

Karussell des Lebens – Anne M. Pützer

Karussell des Lebens.

 

Auf dem Karussell des Lebens

nimmst du gern den schnellsten Gaul.

Fällst und stolperst über Hürden.

Deine Seele, die ist blau.

 

Beherzt, wie du nun einmal bist,

schwingst du dich erneut aufs Ross.

Vorgewarnt, doch unerschrocken,

denn du bist deines Schicksals Boss.

 

Dein Ritt ist lange nicht zu Ende.

Dein Fahrschein, er gilt immer noch.

du gehst noch manches Mal zu Boden.

Dein Wille treibt dich vorwärts doch.

 

(Anne M. Pützer)

Karussell

Lasse los! Literarischer Wochenendgruß vom 24.01.14

Liebe Freunde der Literatur,

zu Beginn des Jahres sind wir mit dem Wochenendgruß zu einem Aufbruch und Neubeginn gestartet.

Für einige der Leserinnen und Leser war dies nicht nur mit dem Jahreswechsel verbunden. Sie standen und stehen selbst vor tief greifenden  Veränderungen in ihrem Leben. Dies erfuhr ich in den Gesprächen der letzten Wochen immer wieder.

Später begaben wir uns auf die Reise, um dann Menschen zu begegnen, die unseren (neuen?) Weg begleiten.

Was bedeutet das für mich, für jeden Einzelnen von uns: Aufbruch, Neubeginn, Reise?

Um aufzubrechen, neu zu beginnen müssen wir etwas hinter uns lassen – unsere Vergangenheit, unser altes Leben. Nur so kann unsere Reise in ein neues Leben beginnen.

Die folgenden Texte und die Fotos von Hans Jörg Kampfenkel sollen zum Nachdenken anregen über das Loslassen – lasse los!

0801_Jan1 242_1-02

Nichts festhalten

An nichts hängen,
aber alles so lieben,
als hinge man dran.

Das Leben nicht besitzen,
aber liebend
auf der offenen Hand tragen.

Nichts mehr bestimmen,
aber alles achtsam staunend
gewähren lassen.

Das sind die Ausdrücke
der Hohen Sehnsucht,
in denen das Leben dicht wird.

So lassen wir den Becher stehen
und trinken wieder
aus der Quelle.

Ulrich Schaffer

0712_Dez1 335_1-02

 

Loslassen

Mein Leben gleicht dem des Artisten.

Mein Leben verwirkliche ich nur,

wenn ich loslassen kann.

Menschen, Freund, Dinge,

Einfluß, Geld, Sorgen

Loslassen.

Loslassen ist schwer.

Das letzte Ziel, Gott,

erreiche ich nur,

wenn ich alles

vertrauend, freiwillig, bereit

loslasse,

hergebe, hingebe, zurückgebe,

überlasse, schenke.

Irmgard Mauch

 

0909_Sep5 245_2AS-02

 

Loslassen – bedeutet nicht, sich für jedes Mitgefühl zu versagen. Es bedeutet, dass ich niemandem Sorgen abnehmen kann.

Loslassen – bedeutet nicht, mich abzuschneiden. Es ist die Erkenntnis, dass ich einen anderen nicht kontrollieren kann.

Loslassen – bedeutet, nichts zu beschleunigen, sondern aus den natürlichen Konsequenzen zu lernen.

Loslassen – bedeutet, sich die eigene Ohnmacht einzugestehen und zu erkennen, dass der Ausgang nicht in meiner Macht liegt.

Loslassen – bedeutet, nicht für, sondern sich um jemand zu sorgen.

Loslassen – bedeutet, nicht festzulegen sondern zu unterstützen.

Loslassen – bedeutet, nicht alles und jedes zu planen, sondern anderen zu erlauben, ihr Geschick selbst in die Hand zu nehmen.

Loslassen – bedeutet, andere nicht zu beschützen, sondern ihnen zu erlauben, sich der Realität zu stellen.

Loslassen – bedeutet, nicht alles nach meinen Wünschen zu gestalten, sondern jeden Tag so zu nehmen, wie er kommt, und mich mit ihm wohlzufühlen.

Loslassen – bedeutet, nicht die Vergangenheit zu bereuen, sondern für die Zukunft wachsen und zu leben.

Loslassen – bedeutet, weniger zu fürchten und mehr zu lieben.

Autor unbekannt

 

 

Loslassen geschieht nicht mit großen Worten oder großen Schritten. Loslassen beginnt mit kleinen „Trippelschritten“. Und je mehr ich wage, desto leichter fallen mir meine Schritte. Und ich darf darauf vertrauen, dass ich beim Loslassen nicht alleine bin.

Gehen Sie an diesem Wochenende die ersten Schritte des Loslassens, wenn Sie nicht bereits damit begonnen haben.

Ein losgelöstes Wochenende wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Alle Fotos: Hans Jörg Kampfenkel – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet.

Zwei wichtige Veranstaltungshinweise:

Samstag, 25.01. von 15:00 – 17:00 Uhr: Literarischer Spaziergang mit Gerd Taron

Treffpunkt: Fahrschule t 8, Langstraße 17, Kelkheim-Fischbach

Kostenbeitrag: 5 Euro

 

Thema: Aufbruch und Neubeginn

 

Bei Regen oder Schnee findet die Veranstaltung in der Fahrschule statt

 

Sonntag, 26.01. von 15:00 – 17:00 Uhr Literarischer Nachmittag mit Gerd Taron

 

Thema : Märchen

 

Treffpunkt: Café Lounge Jasmin, Frankfurt-Fechenheim, Alt-Fechenheim 94

 

Ohne Verluste – Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt in der Stadtteilbibliothek Frankfurt-Schwanheim

Schwanheim, 21.01.14

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Annika Sommerfeld, Leiterin der Stadtteilbibliothek Schwanheim, rechts im Bild begrüßt Karin Schmitt und die Gäste

In der gemütlichen Atmosphäre der Frankfurter Stadtteilbibliothek präsentierte die (Erlebnis-)Autorin Karin Schmitt ihr Buch „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“.

Auf Einladung von Kerstin Ott vom Förderverein „Schwalb e. V.“ (von Kerstin Ott) und Annika Sommerfeld, Leiterin der Stadtteilbibliothek Schwanheim, erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer einen sehr unterhaltsamen und nachdenklichen Abend.

Karin Schmitt verstand es, ihr Publikum auf ihre unnachahmliche Art in die Lesung und ihr Buch einzubeziehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Prolog „Emilys Traum“ wurde von einer weiblichen Zuhörerin und einem männlichen Zuhörer gemeinsam mit Karin Schmitt im Wechsel gelesen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In diesem Prolog wird der beschwerliche Weg zur Pforte der Glückseligkeit beschrieben. Dabei spielt auch eine „Lichtkugel“ am Ende des Prologs eine nicht unbedeutende Rolle.

Danach las Karin Schmitt gemeinsam mit einem Lesungsbesucher  aus dem 1. Kapital die tragische Geschichte von Joshua, der seine Frau und das noch nicht geborene Baby verlor. Joshua kam auf verschlungenen Wegen zu einem besonderen Haus in dessen Nähe sich ein besonderer Baum befand: Ein Baum mit besonderen Geschenken, die da heißen: Verletzung, Angst, Wut, Zweifel, Leere, Angst. Einsamkeit, Trauer, Hässlichkeit, Krankheit.

Das Publikum durfte per Stimmzettel auswählen, welches der zehn Päckchen geöffnet werden sollte. Dazu bediente sich Karin Schmitt eines professionellen Wahlhelfers, Gerd Taron, der Autor und Fotograf dieses Berichts und ehrenamtlicher Wahlhelfer.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Zuhörer entschieden sich für den„Verlust“.. Hier schildert Karin Schmitt sehr einfühlsam, was Verlust auch im positiven Sinne für den Menschen bedeuten kann.

Der Abend wurde mit dem Lied „Love“ von John Lennon beschlossen. Philipp, ein Musikstudent, begleitete das Lied mit seiner Gitarre.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein stimmungsvoller Abend ging viel zu schnell zu Ende.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gerd Taron

Alle Fotos:  Gerd Taron – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet.

Informationen über den Förderverein „Schwalb e. V.“ finden Sie im Internet hier:

http://www.schwalbev.de/

Alles Weitere über das Buch und über Karin Schmitt auf ihrer Internet-Seite unter:

http://www.karin-schmitt.eu/

Düsseldorf trifft Fechenheim – Ein lyrischer Lieder-Abend im Café Lounge Jasmin

Düsseldorf trifft Fechenheim

Ein lyrischer Lieder-Abend mit dem Duo ton-3 alias Ansgar Kuswik und Andreas Selig im Café Lounge Jasmin

 

 

Fechenheim, 18.01.2014

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein stimmungsvoller Abend bescherte uns das Duo von ton-3 den Zuhörerinnen und Zuhörern im Cafè Lounge Jasmin. Aus ihrer akutellen CD „Die Sterne stehen gut.“ bescherten uns Ansgar Kuswik und Andreas Selig ein nachdenkenswertes Programm.

Das Duo entführte das Publikum in ihr Leben – ein Leben wie Du, wie Sie, wie ich – oder vielleicht doch nicht?

Da durfte die erste große Liebe „Anna“ ebenso wenig fehlen wie ein Loblied auf die Ehefrauen („Du fängst mich immer wieder ein“) oder die Großmutter aus der Kindheit („Mathilde“).oder die Frauen als Mysterium. Ein schöner Text und eine einfühlsame Melodie  bei „Zigeunerin“ zum Ausdruck.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auch die bekannten Alltagssituationen die jeder Mann, jeder Frau kennt, beschrieben Ansgar Kuswik und Andreas Selig in ihrer besonderen Art, wie z. B. „Everybody’s Darling“ oder „Spiegel an der Wand“.

Ein sehr wichtiges Thema für uns alle, „Freiheit“, wurde in dem gefühlvoll gleichnamigen Lied von Georg Danzer wunderbar intoniert und vorgetragen.

Und wenn Georg Danzer auf Heinrich Heine trifft, den rheinischen Landsmann von Ansgar Kuswik und Andreas Selig, wurde es sehr gefühlvoll

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ansgar Kuswik OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Andreas Selig

Nach 24 Liedern und 4 Zugaben (!) ging nach mehr als 2 ½ Stunden ein unterhaltsamer Abend doch viel zu schnell zu Ende. Auf dem Heimweg hatte Mann/Frau dann Zeit Gelegenheit über diesen schönen Abend und deren Lider zu summen, zu singen oder zu sinnieren.

Macht et jot ihr beiden – wir sehen uns wieder am 25.10. im Café Lounge Jasmin mit ihrer neuen CD: „Danzer trifft Heine“

Gerd Taron

 Alle Fotos:  Gerd Taron – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Elke Dippel vom Café Lounge Jasmin mit Ansgar Kuswik (links) und Andreas Selig (rechts)

Wer mehr über ton-3 und Ansgar Kuswik und Andreas Selig wissen möchte, schaut hier einmal vorbei:

http://www.ton-3.de/Willkommen.html