Stille Orte und Momente – Literarischer Wochenendgruß vom 06.12.13

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

 

sie ist da – die so stille und besinnliche Adventszeit. Es ist die Zeit, wo wir zur Ruhe kommen – sollten. Doch wie sieht die Wirklichkeit um uns herum aus? Das Weihnachtsfieber ist ausgebrochen. Die Temperaturen in unserem Inneren steigen an. Was muss doch alles noch unbedingt erledigt werden: Geschenke besorgen, Vorbereitungen für das weihnachtliche Familientreffen, das Weihnachtsessen usw.

 

Haben wir in all der Hektik noch Zeit für uns? Haben wir einen Ort, um für uns zumindest für kurze Zeit zurück zu ziehen, zu besinnen, auf das was wirklich wichtig ist? Können wir noch stille Momente wahrnehmen? Wollen wir wirklich bis (Nach)Weihnachten warten?

 

Wir, Marina Rupprecht und ich, haben uns einmal in unserer direkten Umgebung nach stillen Orten und besonderen Momenten umgesehen.

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Zum A d v e n t

Bleib einmal stehn und haste nicht
und schau das kleine stille Licht.

Hab einmal Zeit für dich allein
zum reinen Unbekümmert sein.

Lass deine Sinne einmal ruhn
und hab den Mut zum gar nichts tun.

Lass diese wilde Welt sich drehn
und hab das HERZ, sie nicht zu sehn.

Sei wieder Mensch und wieder Kind
und spür, wie Kinder glücklich sind.

Dann bist von aller Hast getrennt,
du auf dem Weg hin zum A d v e n t.

(der Autor ist leider unbekannt)

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Innehalten so dann und wann …
… ist das Kostbarste,
was wir uns selbst schenken können.

[© Gudrun Kropp]

Besondere stille Momente wie einen Sonnenuntergang am Abend sind kostbar und unvergesslich. Dieses Geschenk der Natur konnte Marina Rupprecht auf Ihrem Heimweg erleben. Mit ihrer Kamera hat sie diese besonderen Momente in wunderschönen Fotos für uns „festgehalten“.

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Sonnenuntergang

Ein Traum von Farben sagt goodbye,
die Nacht setzt erste Kräfte frei,
die Sonne schminkt das Firmament,
es scheint, als ob der Himmel brennt.

Gedanken sich in ihm verhüllen,
würd` ein Buch mit Worten füllen,
beim Anblick macht sich Freude breit,
aber nicht auch selten Leid.

Lass Deinen Sinnen freien Lauf,
nimm Emotionen stets in kauf,
denn diese herrlich` Prozedur,
ist eine Gabe der Natur.

~Norbert van Tiggelen~

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Niemand kann einen Sonnenuntergang besitzen wie jenen, den wir an einem Abend gesehen haben.

So wie auch niemand einen Abend besitzen kann, an dem der Regen gegen die Fensterscheiben schlägt, oder die Ruhe, die ein schlafendes Kind ausstrahlt, oder den magischen Augenblick, in dem sich Wellen an einem Felsen brechen.

Niemand kann das Schönste besitzen, was es auf Erden gibt – aber wir können es bewusst genießen und lieben.

~Paulo Coelho~

Ich wünsche Ihnen an diesem 2. Advent-Wochenende, dass Sie besondere stille Orte und Momente für sich finden. Trotzen Sie dem Weihnachtstrubel und gönnen sich genussvolle Stunden.

 

Einen gesegnetes Adventswochenende allen

 

Ihr/Euer

Gerd Taron

 

Alle Fotos: Marina Rupprecht – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet.

PS: Am Samstag, 07.12. und Sonntag, 08.12. jeweils um 16:00 Uhr und 18:00 Uhr,. können Sie von mir auf dem Weihnachtsmarkt in Kelkheim, Stadtmitte Süd, Weihnachtsgedichte aus der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht“ hören.

Weihnachtlicher Glanz und wundervolle Begegnungen – der 20. Fischbacher Weihnachtsmarkt

 Fischbach im Taunus, 04.12.2013

Es kehrt Ruhe ein – rund um die Dreifaltigkeitskirche in Fischbach.  Die weihnachtlich geschmückten Hütten sind abgebaut. Eine besinnliche Stille macht sich breit beim Gang über den Platz und in den Gassen. Der 20. Fischbacher Weihnachtsmarkt ist vergangen.

Was bleibt mir besonders in Erinnerung?

Es war wieder der schöne, romantisch und idyllische Markt wie in den Jahren zuvor.

Das Wetter wollte sich am Samstag der weihnachtlichen Stimmung nicht anpassen.

Kein „Leise rieselt der Schnee“ – dafür Nieselregen und Regen. Aber die Sonne setzte sich am Sonntag durch und bescherte uns sonnige Momente und vor allem Trockenheit….  auch wieder kein leise rieselt der Schnee

Meine Weihnachtshütte bekam in diesem Jahr besonderen Glanz. Helferinnen und Helfer, die sich vorher noch nicht begegneten, unterstützten mich beim Aufbau, während der Zeiten des Weihnachtsmarktes und beim Abbau.

Schnell  entstand ein Team-Geist, der uns alle beflügelte. Dabei zeigte Marina Rupprecht ungeahnte Talente: Nicht nur als Dekorateurin, Fotografin sondern auch als Muntermacherin trotzte sie dem miesen Wetter mit ihrer ansteckend guten Laune. – eben ein Multi-Talent.

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Marina Rupprecht mit Alex Kraus und ich

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Felicitas Göbel und Marina Rupprecht

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Marina Rupprecht und Karin Schmitt

Ein besonderes Dankeschön an alle Beteiligten kann man hier separat nachlesen:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2013/12/03/der-fischbacher-weihnachtsmarkt-mein-kleines-dankeschon-an-alle-helfer/

Es gab am Samstag zwei Höhepunkte, die ich unbedingt erwähnen möchte:

Felicitas Göbel, 1. Vorsitzende des Vereins „Lesen und Kultur für alle e. V. Frankfurt, kam weit hergereist aus Münster/Dieburg bei Darmstadt. Sie stellte ausgewählte Gedichte aus der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht 2013“ vor. Mit ihrer angenehmen und ruhigen Stimme verlieh sie den Gedichten einen besonderen Klang.

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Felicitas Göbel

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Während einer ihrer Vorträge kam eine Familie zur Weihnachtshütte – Großmutter und Großvater mit ihrer Enkelin. Sie lauschten den vorgetragenen Gedichten.

Felicitas Göbel ermunterte die Enkelin ein Gedicht vorzulesen. Doch die Kleine traute sich nicht vor Publikum. Was tun? Da nahm es der Großvater selbst in der Hand, das Mikrofon und seine Stimme, und trug seiner Enkelin ein Gedicht vor.

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Großvater als Vorleser

Es waren berührende Momente, die ich und alle Beteiligten nicht so schnell vergessen werden.

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Fröhliche Besucher (mit Marina Rupprecht, Mitte und Karin Schmitt, 2. von rechts)

 

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 mit Viktorie Vonseelen

In diesem Jahr bekam ich das große Geschenk, bei einer Lesung der hiesigen Kulturgemeinde Kelkheim, Karin Schmitt kennen zu lernen. Sie hat vor kurzem ihren Debüt-Roman „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“ veröffentlicht. Ihre Erlebnis-Lesungen sind immer etwas Besonderes und ich empfehle, die Gelegenheit wahrzunehmen, einmal dabei zu sein.

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Karin Schmitt

Mit ihren eigenhändig entworfenen und gestalteten Inspirationszetteln brachte sie es immer wieder fertig, vorbeikommende Weihnachtsmarktbesucher zum Innehalten zu bewegen.

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Bunte Inspirationszettel von Karin Schmitt

 

Wer mehr über Karin Schmitt wissen möchte, schaut hier einmal vorbei:

http://www.karin-schmitt.eu/

Der Sonntag war neben dem schönen Wetter für mich geprägt von den vielen  wunderbaren Begegnungen und Gesprächen.

So zum Beispiel lernte ich Hilke Müller, die im Idsteiner Land zu Hause ist, persönlich kennen. Der Kontakt entstand über facebook. Sie kam mit ihrer Tochter zum ersten Mal zum Fischbacher Weihnachtsmarkt und war sehr angetan.

Weitere liebe Besucherinnen und Besucher fanden den Weg zu meiner Weihnachtshütte:

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Karin Schmitt (rechts) mit Freundin

Karin Schmitt ließ es sich auch am Sonntag nicht nehmen mit ihren Inspirationszettel die Weihnachtsmarktbesucher zu einem kurzen Verweilen einzuladen.

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Bücherfreunde – jung und alt beisammen

Ich freue mich auch im nächsten Jahr beim 21. Fischbacher Weihnachtsmarkt wieder dabei zu sein. Auf ein Wiedersehen, nicht nur beim Weihnachtsmarkt. freut sich

Ihr/Euer

Gerd Taron

 

Fotos: Marina Rupprecht und Gerd Taron

PS: Wer mehr Gedichte hören möchte: Am kommenden Wochenende, 07.12. und 08.12. trage ich jeweils um 16:00 Uhr und 18:00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte Kelkheim-Süd Weihnachtsgedichte aus der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht 2013“ vor.

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Der Fischbacher Weihnachtsmarkt – mein kleines Dankeschön an alle Helfer

Fischbach im Taunus, 02. Dezember 2013

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Der 20. Fischbacher Weihnachtsmarkt ist schon wieder Geschichte. Es war wieder ein schöner Markt rund um die Dreifaltigkeitskirche.

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„Meine Weihnachtshütte“


Ich freue mich, dass ich wieder so vielen Menschen begegnen durfte, liebe langjährige Freunde, gute Bekannte, liebe Nachbarn und viele neue Gesichter.

Es waren Begegnungen, die mir viel gegeben haben, jede und jeder auf seine Weise. Dafür möchte ich DANKE sagen.

Aber vor allem möchte ich mit diesem kleinen Beitrag all denen danken, die es erst möglich gemacht haben, dass dieser Weihnachtsmarkt für mich wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Ich kann nicht alle Namen erwähnen, weil ich viele gar nicht so kenne, die da so fleißig mitgewirkt haben und andererseits würde dieser Beitrag zu lang werden.

Zunächst danke ich meinen Helferinnen und Helfer, die aus meiner Weihnachtshütte ein Kleinod gezaubert haben. Die Reihenfolge stellt keine Bewertung dar, aber irgendwo und irgendwie muss ich ja anfangen.

DANKE an

André von Hoerschelmann, für seine wieder handwerklichen Geniestreiche

Leider konnte seine Frau, Maren von Hoerschelmann, krankheitsbedingt diesmal nicht dabei sein. Andrè und Maren sind liebe langjährige Freunde. Kennengelernt haben wir uns über Viola’s Bücherwurm in Kelkheim

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Alex Kraus, der mir mittlerweile ein sehr lieber Freund geworden ist und mich nicht nur beim Weihnachtsmarkt unterstützt und zur Seite steht.

 

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Marina Rupprecht in ihrem „Element“ – beim Dekorieren

 

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 und als Verkaufstalent


Marina Rupprecht, eine liebe Freundin, die eigentlich nur zum Fotografieren vorbeikommen wollte, und dann zwei Tage mit vollem Herzen als Dekorateurin, Fotografin, Muntermacherin und mehr für gute Laune sorgte.

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 Ein unschlagbares Team: Marina Rupprecht, Alex Kraus und ich

 

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Felicitas Göbel – unten mit Marina Rupprecht

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 Felicitas Göbel vom Verein „Lesen und Kultur für alle“, die trotz widriger Umstände weit hergereist kam, um Gedichte aus der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht 2013“ vorzutragen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer haben diese kurzen Momente der Stille genossen. Felicitas gab mit ihrer Stimme und den Gedichten einen schönen Klang.

http://fundament-lesekultur.de/

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Karin Schmitt und ihre Inspirationszettel

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unten mit Marina Rupprecht

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Karin Schmitt, die mir nicht nur als Erlebnis-Autorin sondern auch als Mensch eine liebe Freundin geworden ist.

http://www.karin-schmitt.eu/aktuelles/

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Familie Stumpf, meine lieben Vermieter, die stets hilfsbereit sind und mich in vielen Dingen des Alltags unterstützen, auch jetzt wieder beim Weihnachtsmarkt.

Familie Kilb, meine lieben Nachbarn von gegenüber,

Ralf Fischer und sein Team vom Kerbeverein Fischbach. Ohne ihn, seine Frau Sabine und den vielen anderen fleißigen Helferinnen und Helfern ist der Fischbacher Weihnachtsmarkt nicht denkbar.

http://www.kerbevereinfischbach.de/

… und alle, die mir telefonisch, per facebook, per E-Mail mit lieben Worten und Wünschen, Mut gemacht haben und zum seelischen Wohlbefinden beigetragen haben.

Gerd Taron

Fotos: Gerd Taron und Marina Rupprecht

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze hier auf WordPress.