Gerd Taron Weihnachtsspezial – ein Menü der Extraklasse

Fechenheim, Samstag, 14.12. und Sonntag, 15.12.2013

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Café Lounge Jasmin in Frankfurt-Fechenheim, Alt Fechenheim 94

http://www.cafe-lounge-jasmin.de/

Das Café Lounge Jasmin mit Elke Dippel und Jasmin Ehrlich lud zu einem besonderen Weihnachtsmenue ein: An zwei Nachmittagen bekam ich die Gelegenheit, den Gästen des Cafés Weihnachtsgedichte und Weihnachtsgeschichten zu präsentieren.

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Für mich sollten es zwei wunderschöne Tage der Begegnungen und Gespräche, des Miteinanders, werden. Tage, die mir in besonderer Erinnerung bleiben werden.

Der Reihe nach:

Am Samstag begrüßten Elke Dippel und ich besondere Gäste als Zuhörerinnen:

Ursula Schweiss, die bekannte Fechenheimer Autorin

Franziska Franz, Autorin („Satzzeichenhumor“ )

in Fechenheim ebenfalls sehr gut bekannt,

mit einer lieben Freundin, Claudia Holz, Malerin und Künstlerin aus Frankfurt

und Petra Wieder, die ebenfalls mit einer Freundin meinen Gedichten und Geschichten lauschten.

Trotz heiserer Stimme und dank der ausgefallenen heißen Teekreationen des Cafés konnte ich mich einigermaßen verständlich machen.

Als Einleitung hatte ich das Gedicht „Zauberlichter“ von Ursula Schweiss, und zum Ausklang des 1. Teils der Veranstaltung das „kaschubische Weihnachtslied“ ausgewählt.

Das kaschubische Weihnachtslied ist ein besonderes Gedicht von Werner Bergengruen, den mir eine Teilnehmerin aus der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht 2013“, Marga Schwager Kutzner aus Hofheim im Taunus, zusandte. Zum Ende des 1. Teiles stand ein Gast auf und sagte einige Worte auf kaschubisch!Auch wenn wir die Worte nicht verstanden waren wir doch alle ergriffen. Diese Sprache ist im Raum Danzig angesiedelt, sehr selten und gehört zu den aussterbenden Sprachen.

 

Unter

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2013/12/16/kaschubisches-weihnachtslied/

finden Sie den Text und weitere Informationen dazu.

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Im 2. Teil des Samstagnachmittages wurde es dann persönlich. Es begann mit dem Weihnachtsgedicht von Petra Wieder aus Darmstadt/Oberursel „Ein Weihnachtslied?“

Im Rahmen ihrer freiberuflichen Tätigkeit ist Frau Wieder in unregelmäßigen Abständen Gast von „Café Lounge Jasmin“. Dort erfuhr sie auch von der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht 2013“.

Wie eine anwesende Zuhörerin bemerkte, entstand im Cafe eine besondere Oase der Entspannung. Ein abgeschlossener Raum sei entstanden der Schutz bietet vor dem Lärm und der vorweihnachtlichen Hektik der Straße.

Claudia Holz, bereits oben erwähnt, trug spontan ein eigen verfasstes Gedicht allen vor.

Es folgten Geschichten und Erlebnissevon den Zuhörerinnen über ihre persönliche Weihnachtsgeschichte, die alle sehr bewegten.

Mit dem literarischen Wochenendgruß vom Freitag, den ich an jedem Freitagvormittag per E-Mail und über meine WordPress-Seite versende, beendete ich einen anregenden Nachmittag mit vielen berührenden Momenten.

Aus diesem Wochenendgruß, der diesmal das Thema „Ich suche (m)einen Engel“ trug, nachstehend eine schöne Engelsgeschichte:

Ein kleiner Engel saß einfach da,
ganz, ganz leise, sein Blick war starr,
er beobachtete den Tanz der Sterne,
die Nacht, den Mond, das sah er gerne.
Jedoch war er ganz allein
– aus Absicht – denn er wollte es sein.

Als er, wie immer, die Sterne zählte,
bemerkte er, das einer fehlte.
Vom Himmel gefallen zu einem anderen Ort,
ist dieser Stern nun ganz weit fort!

Dann fing es auch schon an zu regnen,
Denn der Engel wollte seinem Stern begegnen.
Er weinte ununterbrochen tagelang,
bis eines Tag`s er eine Nachricht bekam:
„Auch auf Erden, lass ich Dich nie im Stich,
ich bin stets für Dich da, denn ich mag Dich gar sehr!“

Der kleine Engel wischte sich eine Träne vom Gesicht
und rief: „Du bist lieb! Bitte warte auf mich!“

Er gab seine Aufgaben im Himmelreich ab
und viel noch in der selben Nacht,
als schönster Stern zur Erde hinab!

 

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Foto: Marina Rupprecht

 

Der Sonntag stand für mich im Zeichen der Entspannung. Am Morgen und am Mittag hatte ich ausreichend Gelegenheit zu einem Spaziergang am Main und genoss die malerische Idylle des Fischerdorfes.

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Der Sonntag hatte einen anderen Verlauf als der Samstag. Diesmal wechselten die Gäste immer wieder, so dass jede und jeder Gelegenheit bekam, ein Stück persönliche Weihnachtsgedichts-Torte mitzunehmen.

Beflügelt durch Inspiration und Ideen zugleich schmiedeten wir Pläne für das kommende Jahr.

An einem Sonntagnachmittag im Monat wollen das „Café Lounge Jasmin“ und ich gemeinsam ähnliche Veranstaltungen mit anderen Themen anbieten.

Mein besonderer Dank gilt Elke Dippel, die mich fürsorglich durch diese Tage begleitete. Nur so war es möglich, dass meine Stimme bis zum Ende einigermaßen durchhielt.

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Ich freue mich auf ein Wiedersehen im „Café Lounge Jasmin“, nicht nur zu den immer wieder inspirierenden angebotenen Veranstaltungen, sondern einfach mal so….

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht allen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Alle Fotos, soweit nicht anders angegeben, Gerd Taron

Weitere Informationen über die besonderen Gäste von Samstagfinden Sie im Internet unter:

Ursula Schweiss: http://www.alusru-traumwelt.de/

Franziska Franz: http://franziskafranz.wordpress.com/2013/10/31/satzzeichenhumor-59/

Claudia Holz: http://www.holzart.3master.de/start.html

 

 

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