Von der Genügsamkeit und einer Begegnung – Eine wahre Geschichte von Walburga Kliem

Eine wahre Geschichte … – erzählt von einer Geschichtenerzählerin

 

Von der Genügsamkeit und einer Begegnung

Auf meiner „Geschichtenwanderung 2010“ in der Nähe von Mühlhausen saß ein Geschäftsreisender frühmorgens in der Pension an meinem Tisch. Wir unterhielten uns und er war erstaunt, dass ich erstens den Beruf einer Geschichtenerzählerin habe und dann auch noch wie in alter Zeit auf die Wanderschaft gehe. „Aber Sie müssen doch von irgendetwas leben!“ platzte er heraus.

Ich antwortete: „Irgendwann will ich mal davon leben …“ und dann erläuterte ich noch, dass ich ja einen „zweiten Beruf als Trainerin und Beraterin“ habe und Seminare gebe.

Später habe ich festgestellt, ich war wieder einmal in eine „Denk- und Rechtfertigungsfalle“ geraten. Mir wurde im Nachdenken über diese Situation … und wenn man einfach nur alleine wandert auf einsamen Wegen, dann hat man viel Zeit, nachzudenken … klar:

* Ich habe gar keine zwei Berufe … es gibt für mich nur noch einen einzigen, den der „Erzählkünstlerin“. Das ist das, was ich wirklich machen will und auch tue. Diese Tätigkeit findet sich ganz einfach in der anderen wieder … in meinen Workshops und Coachings tue ich nichts anderes.

* Ich LEBE doch schon davon … Ich habe zwar kein dickes Konto, aber es hat bisher immer gereicht, um alle Ausgaben zu decken … ich lebe nicht in Armut … ich kann stolz auf meine Kinder sehen, bei denen zwar auch nicht alles einfach gelaufen ist … ich kann mich angemessen kleiden und ernähren … ich fühle mich wohl.

Und bestätigt wurde mir das dann einige Kilometer weiter von einer alten Frau, die mich in einem Dorf einfach ansprach. Wir unterhielten uns einige Zeit angeregt im leichten Nieselregen und am Ende sagte sie:

„Wissen Sie, mir ging es heute morgen eigentlich gar nicht gut. Ich fühlte mich krank und elend. Aber ich musste ja mit dem Hund raus. Und ich bin sehr froh, dass ich Sie angesprochen habe. Ich bin froh, dass wir uns so unterhalten haben …“ und dann strahlte sie und fügte hinzu: „Sie haben mich richtig glücklich gemacht!“

Für dieses Lächeln gibt es keinen Betrag auf meinem Konto! (*)

 

Walburga Kliem – Geschichtenerzählerin

 

Mehr Informationen unter

 

http://www.meine-lichtblicke.de/

bei facebook: Meine Lichtblicke – Geschichten, die bewegen

 

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Foto Connie Albers

http://www.kunstgalerie.ws/de/3200/

 

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Steine – Fundamente des Lebens – Literarischer Wochenendgruß vom 09.08.13

Liebe Kulturfreunde,

 

 

kennen Sie noch den Werbespruch einer bekannten Bausparkasse „Auf diese Steine können Sie bauen?“

 

 

Dieser Slogan fiel mir an, als ich von einer lieben Freundin in diesen Tagen Urlaubsfotos zugesandt bekam.

 

 

Aus ihren Fotos habe ich zwei ausgewählt:

 

 

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Foto: entdeckt von Marina Rupprecht

 

 

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Foto: entdeckt von Marina Rupprecht

 

 

 

– Mein neues Leben –

 

 

 

Mein neues Leben

 

bau ich mir 

 

auf harten Stein.

 

 

 

Felsenfest…

 

unverrückbar…

 

unzerstörbar…

 

so soll das Fundament

 

meines Seins sein.

 

 

 

Nichts wird mich zum Wanken bringen,

 

kein Sturm mich erschüttern,

 

keine Fluten mich hinweg spülen.

 

 

 

Beständig und kraftvoll

 

werde ich

 

in mir ruhen.

 

 

Anne M. Pützer

 

 

 

 

Marina Rupprecht entdeckte passend zu dem Thema das nachstehende Foto

 

 

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Ein gutes Bauwerk ist nicht jenes,

 

das die Landschaft verletzt, sondern jenes,

 

das die Landschaft schöner macht,

 

als sie war vor der Errichtung.

 

 

 

Frank Lloyd Wright

 

 

 

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Foto: Marina Rupprecht

 

 

 

 

 

Wie sieht Ihr Fundament aus – geschwungen, gleichförmig, mit Ecken und Kanten, rund?

 

 

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihr Fundament ihres Lebens die für Sie richtige Form hat.

 

 

 

Ein erholsames Wochenende mit wohlgeformten steinigen Grüßen

 

 

 

Ihr/Euer

 

 

 

Gerd Taron