Der Baum – Gemeinschaft mit anderen – Literarischer Wochenendgruß vom 10.05.13

Liebe Freunde der Literatur,

 

bei unserer Betrachtung über den Baum möchte ich  mit der heutigen Ausgabe den Blick auf den Baum als Gemeinschaftswesen richten. Wir nennen eine Ansammlung von Bäumen „Wald“. Sprichwörtlich heißt es „Man sieht vor lauter Wald die Bäume nicht“. Damit ist ursprünglich gemeint, dass man das Nahe liegende  nicht sieht.

 

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, zeigt uns der Wald seine Einzigartigkeit in der Vielfalt der verschiedenen Bäume. Er schenkt uns die Luft zum Atmen, so wie wir den Anderen, unseren Nächsten, zum Atmen für unser Leben benötigen.

Alleine auf weiter Flur kann ein Baum absterben.. Bei uns Menschen ist es ähnlich: Ohne den Anderen kommen wir uns oft einsam und verlassen vor..

 

Gerd Taron

 

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Bäume in der Gegend um Eppstein-Vockenhausen und Eppstein-Niederjosbach im Taunus (aufgenommen am 08. Mai 2013) – Fotos: Gerd Taron

 

 

Mit einem „sinnigen“ Zitat von Erich Kästner möchte ich schließen:

 

„Wenn man so ganz allein im Walde steht, begreift man nur sehr schwer, wozu man in Büros und Kinos geht. Und plötzlich will man das alles nicht mehr.“

 

Nehmen wir das Geschenk des Waldes, der vielen unterschiedlichen Bäume an, zum Beispiel bei einem erholsamen Spaziergang. Das wünsche ich Ihnen und mir für dieses Wochenende.

 

Herzliche Grüße  sendet  Ihnen/Euch

 

Gerd Taron