Aufmerksamkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 15.03.13

Liebe Literaturfreunde,

 

auf unserem Weg durch das Leben gilt es aufmerksam zu bleiben – für die Menschen und die Dinge – die uns begegnen.

 

Bei Ernst Bloch heißt es:

 

„Man achte grade auf kleine Dinge, gehe ihnen nach.

Was leicht und seltsam ist, führt oft am weitesten.“

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Im Palmengarten Frankfurt – Foto: Gerd Taron

 

 

„Findest Du einen Menschen, der ruhig ist,

der mit der Gegenwart des Geistes,

mit wahrer Teilnehmung,

mit stillem Bedürfnis hören kann,

der dich nicht leicht unterbricht,

der nicht zwei Fragen auf einmal tut,

die Antwort auf eine gelassen abwartet,

der nicht vorwärts, nicht zurückgreift,

dessen Blick dich nicht geflissentlich fixiert

und niederschlägt

und dem deinigen nicht geflissentlich ausweicht,

und in demselben Grade unnachlässig

und unangespannt ist,

so denke, einen Schatz im Acker,

eine Perle gefunden zu haben.“

 

Johann Kasper Lavater

 

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Blick auf den Altkönig im Taunus – Foto: Gerd Taron

 

 

Ich wünsche allen an diesem Wochenende den Blick für besondere Menschen und besondere Dinge.

 

Mit den besten Wünschen für wunderschöne Begegnungen

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

Ein besonderer Tipp:

 

Veranstaltungshinweis: Mittwoch, 20.03.2013 um 20:00 Uhr  – Literarisch-kulturelle Impressionen in Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32 (Interkulturelle Bühne)
Jannis Plastargias liest aus seinem Buch „Meine Mutter Griechenland“ – Weitere Informationen, auch über den Verein „Lesen und Kultur für alle“ unter http://fundament-lesekultur.de/
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Franziskus als Naturwunder – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Der neue Papst ist gewählt. Viele Erwartungen werden an ihn gerichtet. Für die Europäer soll er liberal sein, uns als Evangelische soll er ökumenisch ausgerichtet sein, für Lateinamerikaner soll er sich weiter für die Gerechtigkeit einsetzen. Und noch viele andere haben Ansprüche an ihn.

Ganz bestimmt sind diese Erwartungen und Ansprüche zu hoch gegriffen. Wie schwer fällt es, die Person einfach so zu lassen. Und gelassen zu schauen, was sie für dieses Amt mitbringt. Mir geht oft auch im persönlichen Bereich so. Da habe ich Erwartungen, Wünsche und Ansprüche an den oder die andere. Manchmal versuche ich auch, sie oder ihn so zu ändern, wie ich es gern hätte.

Vielleicht tut es uns gut, wenn wir den anderen (auch einen Papst) oder die andere als Naturwunder betrachten, wie der Psychologe und Psychotherapeut Carl Rogers es empfiehlt:

„Eines der befriedigendsten Gefühle habe ich, wenn ich einen Anderen auf dieselbe Weise genieße wie zum Beispiel einen Sonnenuntergang. Menschen sind genauso wundervoll wie ein Sonnenuntergang, wenn ich sie sein lassen kann. Ja, vielleicht bewundern wir einen Sonnenuntergang gerade deshalb, weil wir ihn nicht kontrollieren können. Wenn ich einen Sonnenuntergang betrachte, höre ich mich nicht sagen: »Bitte das Orange etwas gedämpfter in der rechten Ecke und etwas mehr Violett am Horizont und ein bisschen mehr Rosa in den Wolken.« Das mache ich nicht. Ich versuche nicht, einem Sonnenuntergang meinen Willen aufzuzwingen. Ich betrachte ihn mit Ehrfurcht.“

Ich wünsche Dir, dass Du den anderen als Wunder, als Gottes Wunder betrachten kannst, denn, so schreibt der Apostel Paulus (Gal 3,26), ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.

Gottes Segen für Dich!

Andreas Schmalz-Hannappel – Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Kelkheim-Fischbach

 

Literarisch-kulturelle Impressionen am Mittwoch, 20.03.2013 um 20:00 Uhr in Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32 mit Jannis Plastargias

Literarisch-kulturelle Impressionen am Mittwoch, 20.03.2013 um 20:00 Uhr in Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32 mit Jannis Plastargias

 

Ein besonderer Abend erwartet diesmal die Besucher der Literarisch-kulturellen Impressionen.

 

Jannis Plastargias liest aus seinem Buch „Meine Mutter Griechenland“.. Begleitet wird er von der Gruppe „Ungebügelt-Asideroti“ mit griechischer Musik.

 

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Jannis Plastargias, hat sich bereits mit seinem Jugendroman „Plattenbaugefühle“ einen Namen gemacht. Der aus Frankfurt stammende Autor gestaltet die Lesung mit seinem neu erschienen Buch „Meine Mutter Griechenland“.
Dieses Buch erzählt von Geschichten über Integration, Heimat, Fremde, Sprache und Sehnsucht.

Als Deutscher mit griechischem Namen besitzt er das nötige Gespür, um so manches Klischee zu enttarnen und augenzwinkernd auf den Punkt zu bringen.

Die wechselnden Erzähler der Geschichten spiegeln die Erfahrungen des Autors wider: „Es gibt weder „die Deutschen“ noch „die Griechen“, wir werden alle von so vielen Menschen und Dingen geprägt, aber auch von unserem eigenen Charakter, von unseren Erfahrungen, von unseren Stärken und Schwächen – wir sind alle so verschieden vom anderen, dass wir uns teilweise so fremd vorkommen“.

Seine Lesung wird musikalisch umrahmt von der griechischen Band Ungebügelt-Asideroti. 2005 wurde die Gruppe von Christos Mintzas und Alexis Anastassiou

gegründet. Sie spielen traditionelle griechische Musik mit einer Auswahl an Liedern der Genres „Smirneiko“ und „Rembetiko“, die zwischen 1900 und 1945 entstanden.

Beide Sänger berühren mit ihrer Stimme die Seele der Menschen und gleichzeitig bringen sie mit ihrer sehr stimmungsvollen Musik Leben in die Räume, so dass es einem schwerfällt, sich nicht von den Stühlen zu erheben.

 

 

Veranstaltet werden die literarisch-kulturellen Impressionen vom Verein „Lesen & Kultur für alle e.V., Münster in Hessen“. Weitere Informationen unter http://fundament-lesekultur.de/

 

Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend – herzlich willkommen!

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Interkulturelle Bühne, Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32

 

Geduld: Literarischer Wochenendgruß vom 08.03.13

Liebe Freunde von guter Literatur,

 

es ist wieder Zeit für den literarischen Gruß zum Wochenende. Auf unseren Wegen benötigen wir immer wieder Geduld. So wie Zeit für das Wachsen der Blumen und Pflanzen notwendig ist, gilt dies auch für unser Leben.

 

Das Zitat von Ralph Waldo Emerson und das Gedicht von Christian Morgenstein sowie die Fotos aus dem Palmengarten in Frankfurt sollen dies verdeutlichen.

 

„Pass dich dem Schritt der Natur an: Ihr Geheimnis heißt Geduld.“

 

Ralph Waldo Emerson

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Im Palmengarten Frankfurt – Foto: Gerd Taron

 

 

„Alles fügt sich und erfüllt sich,

mußt es nur erwarten können

und dem Werden deines Glückes

Jahr und Felder reichlich gönnen.

 

Bis du eines Tages jenen

reifen Duft der Körner spürest

und dich aufmachst und die Ernte

in die tiefen Speicher führest.“

 

Christian Morgenstern

 

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Im Palmengarten Frankfurt – Foto: Gerd Taron

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende mit Geduld und Gelassenheit für sich selber und Ihren Mitmenschen.

 

Herzliche literarische Grüße aus dem Taunus sendet Ihnen/Euch

 

Gerd Taron

Veranstaltungshinweis: Mittwoch, 20.03.2013 um 20:00 Uhr  – Literarisch-kulturelle Impressionen in Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32 (Interkulturelle Bühne)
Jannis Plastargias liest aus seinem Buch „Meine Mutter Griechenland“ – Weitere Informationen, auch über den Verein „Lesen und Kultur für alle“ unter http://fundament-lesekultur.de/

 

Wege entdecken – Neugier und Erleben – Literarischer Wochenendgruß vom 01.03.13

Liebe Freunde der Literatur,
meine Neugierde auf den neuen Weg wächst. Der Blick auf das Neue öffnet sich.
„Schon wegen der Neugier ist das Leben lebenswert.“
Jüdisches Sprichwort
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Am Rettershof in Kelkheim-Fischbach (Foto: Gerd Taron)
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Foto: Gerd Taron
„Nicht was wir erleben, sondern was wir empfinden, das macht unser Schicksal aus.“
Marie von Ebner-Eschenbach
„Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.“
Marie von Ebner-Eschenbach
Seien Sie neugierig auf das Leben! Ein erlebnisreiches Wochenende wünscht I
Ihr/Euer

Gerd Taron 

Taron-Antiquariat