Vom Umweg zum Ziel – Literarischer Rundbrief vom 18.01.13

Liebe Freunde der Literatur,
das Thema Weg und wie ich komme zum Ziel hat mich in dieser Woche beschäftigt. Können auch Umwege zum Ziel führen? Ich glaube ja, auch wenn sie nicht leicht fallen und manchmal mühsam sind. Wir gehen selten direkt den geraden Weg, sondern Kurven, Abbiegungen, Hindernisse auf dem Weg zum Ziel behindern uns, sollten aber nicht aufhalten.
Dazu zwei Zitate:
„Umwege erweitern die Ortskenntnis“.
Autor unbekannt
„Einst hatte sich einer im tiefen Wald verirrt. Nach einer Zeit verirrte sich ein zweiter und traf den ersten. Ohne zu wissen, wie es dem ergangen war, fragte er ihn, auf welchem Weg man hinausgelange. ‚Den weiß ich nicht‘, antwortete der erste, ‚aber ich kann dir die Wege zeigen, die nur noch tiefer ins Dickicht führen, und dann laß uns gemeinsam nach dem Wege suchen.“
Martin Buber

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Foto: Gerd Taron – Auf der A 3 Richtung Köln

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Foto: Gerd Taron .- Im Wald in der Nähe von Kelkheim-Fischbach, Rettershof

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende mit der Zeit für ein gutes Buch.

Herzliche Grüße aus dem Taunus

Ihr/Euer

Gerd Taron

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Frohgemut – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Ich komme grade vom Bäcker, als mir ein Gemeindeglied entgegenkommt. Ich freue mich sie zu sehen und sie wünscht mir viel Freude in dem neuen Jahr. Auch ich wünsche ihr viel Kraft für dieses Jahr, das nicht einfach für sie sein wird. Nach der kurzen Begegnung gehe ich gestärkt weiter.
Vielleicht geht es dir auch so. Noch ist das Jahr ganz jung und ich wünsche vielen Menschen ein gutes, gesegnetes neues Jahr. Diese Wünsche, die wir uns gegenseitig zusprechen, sind für mich ein guter Brauch und eine schöne Stärkung für das Jahr.
Sicher wird auch in diesem Jahr nicht alles gelingen. Vielleicht erwartet mich oder Dich auch Schweres. Dabei nicht die Hoffnung, den Mut und die Freude zu verlieren, wird auch dieses Jahr eine große Aufgabe und Herausforderung sein.
Sehr berührend und stärkend hat diese Gedanken Friedrich Wilhelm Weber in Versen zusammengefasst:
Frohgemut
Ein neues Jahr tritt froh herein
mit aller Welt in Frieden!
Vergiss, wie viel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden.
Du lebst, sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug,
sie alle vier zu tragen.

So wünsche ich Dir für das neue Jahr, dass Gott Dir viel Freude im Leben schenke, damit Du das Schwere leichter tragen kannst.

Gottes Segen für Dich!
Andreas Schmalz-Hannappel, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Kelkheim-Fischbach

Entdeckungen – Literarischer Rundbrief vom 11.01.13

Liebe Freunde des guten Buches,
das Thema für dieses Literatur-Wochenende ergab sich in dieser Woche durch viele Begegnungen mit Menschen, die so manches Mal in schwierigen Situationen waren und sind. Es heißt „Entdeckungen„. Die nachstehenden Zitate sollen Mut machen, sich wieder neu zu entdecken und hoffnungsvoll nach vorne zu schauen.
„Entdeck bei dir, entdeck bei mir
den nächsten Schritt, der weiterführt,
den nächsten Schritt zum Leben.“
Peter Horst
„Siehe zuerst, was du bist und was du hast
und was du kannst und weißt,
ehe du bedenkst, was du nicht bist,
nicht hast, nicht weißt und nicht kannst.“
Johann Caspar Lavater
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Foto: Gerd Taron 
eine Entdeckung auf einer Streuobstwiese nahe Rettershof  Kelkheim-Fischbach
Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende viele schöne Entdeckungen mit sich und lieben Menschen, denen Sie begegnen.
Herzliche Grüße aus dem Taunus
Ihr/Euer
Gerd Taron

Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

Wenn die Technik sich ändert, wandeln sie sich auch

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Noch immer arbeite ich mit einem Notsystem.

Irgendwann habe ich schoneinmal darüber geschrieben, wie abhängig ich von dieser Technik bin. Und wie gerne ich auf manche Technik verzichten würde.

Irgendwo schrieb ich und schreibe ich immer wieder, daß (fast muß ich neuerdings sagen) alle meine Texte mit einem Stift auf Papier geschaffen werden. Bei den letzten drei war es anders. Auch dieser hier entsteht – als vierter – an der Tastatur.

Es ist ein anderes Arbeiten direkt am PC. Ich lasse mich viel zu leicht ablenken, schaue öfter auf die anderen Programme. Versinke während der Kreation immer wieder in der Rezeption. Will nebenbei noch schnell den einen oder anderen Text lesen. Manchmal glaube ich sogar, nebenher noch die eine oder andere Aufgabe erledigen zu können, während ich meinen Text versuche an der…

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Sein – Ein Gedicht von Susanne Kernbeis

Sein

Lass draußen Deine Sorgen,

sind schon viele drinn geborgen.

Wach auf, mach Deine Augen auf.

Sieh hinau , nicht nur, vor Deinem Haus.

Geh hinaus, weit, aus Deinem Garten raus.

Kommen Dir auch Fremde entgegen,

wollen Sie Dir Gutes zu reden.

Lächle Ihnen entgegen

und lass Sie doch reden. 

Mach die Augen weit auf,

lass Dein Leben ihren Lauf.

SK

Susanne Kernbeis

 

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    Foto:  Susanne Kernbeis

Neue Wege im neuen Jahr und gute Reise – Beitrag von Rainer Wälde

 

Auch im neuen Jahr wird mancher von uns sich die Frage stellen, ob es dran ist, völlig neue Wege auszuprobieren. Wenn wir uns dann auf den Weg machen, kann es sein, dass viele unsere Pläne für völlig absurd halten. Kann aber auch sein, dass wir erst dadurch wirklich erkennen, was uns im tiefsten Innern antreibt. Alles Gute denjenigen, die sich 2013 auf diese Reise machen werden.

 

Rainer Wälde