Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

Alleine bin ich nicht

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Am Montag stieg ich am Franckeplatz aus der Straßenbahn, drehte mir eine Zigarette – und während ich rauchte, schrieb ich ein Textchen in meiner Kladde zuende.

Dabei fiel mir ein großer blonder, bärtiger, bebrillter Mann (in den 40ern?) mit Zopf auf. Der stand da, wanderte hin und her, schaute stehenbleibend immer wieder gedankenverloren in die Luft. In der linken Hand hatte auch er – zu meiner erfreulichen Verwunderung – eine kleine bunte Kladde. Manchmal trug er etwas ein mit seinem Bleistiftstummel, auf dem er kaute, während er nachdachte. Entweder waren es kurze Worte in winziger Schrift, oder er fügte einer Skizze oder Zeichnung nur wenige kleine Striche hinzu.

Als er dann bemerkte, daß ich auch mit Kladde und Stift zugange war, lächelten wir uns kurz an. Kurz darauf verschwand er in seinem Bus und ich…

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