Das erste Licht – Literarischer Rundbrief vom 30.11.12

Liebe Bücherfreunde,
an diesem Sonntag wird die erste Kerze an unseren Adventskränzen angezündet. Ein Brauch, der mich zum Thema dieses Rundbriefes führt: Das erste Licht.
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Foto: Marina Rupprecht – Weiterverwendung nur mit Einverständnis der Fotografin gestattet
Ein unbekannter Autor erzählt uns  folgende Geschichte:
Ein alter Rabbi fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt.
ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann? fragte der Schüler. Nein, sagte der Rabbi.
Ist es, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum unterscheiden kann? fragte ein anderer. Nein,. sagte der Rabbi. Aber wann ist es dann? fragten die Schüler.
Der Rabbi antwortete: Es wird Tag, wenn du in das Gesicht irgendeines Menschen blicken kannst und in ihm den Bruder oder deine Schwester erkennst. Bis dahin ist die Nacht noch bei uns.
Ich wünsche allen ein besonders schönes Licht an diesem 1. Advent, das in die Herzen des Nächsten leuchtet.
Ihr/Euer

Gerd Taron

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